Tuesday, 21. october 2008 2 21 /10 /Okt. /2008 21:25
Nach Torsten Frings hat sich nun auch Michael Ballack, seines Zeichens immerhin Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, zum Thema Leistungsprinzip zu Wort gemeldet. Nicht intern und in Absprache mit dem Trainer, sondern über ein Zeitungsinterview. Hierin beklagt Michael Ballack, wie mit 'verdienten' Spielern wie Torsten Frings, Miro Klose, Kevin Kuranyi oder auch ihm umgegangen wird, wenn sie mal ein Spiel nicht ihre Leistung bringen. Schließlich seien sie ja alle arivierte Spieler, die schon oft genug gezeigt haben, was sie können.
Aber eben mit diesem Denken muss jetz endlich Schluss sein, und so wie es aussieht macht Joachim Löw wirklich Ernst mit seiner Drohung nur noch nach Leistung aufzustellen. Wo ihm bisher vielleicht die Alternativen gefehlt haben kann er nun auf starke, motivierte - und vor allem Leistungswillige - Nachwuchsspieler setzen. Es steht natürlich außer Frage, das Spieler wie Miro Klose, Michael Ballack oder auch Torsten Frings in die Nationalmannschaft gehören - aber eben auch nur, wenn sie Woche für Woche und Spiel für Spiel ihre Leistung bringen! Die Zeit der Platzhirsche ist endgültig vorbei, da bringt auch das öffentliche Gejammer von Michael Ballack, es wirkt eher lächerlich.
von Fred Maloy - veröffentlicht in: Sport
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Monday, 20. october 2008 1 20 /10 /Okt. /2008 17:13
Die Vorzeichen für einen Regierungswechsel in den USA stehen besser denn je! Mit Colin Powell hat erstmals ein Republikaner für einen Regierungswechsel plädiert und zur Wahl von Barack Obama aufgerufen. Dies ist umso erstaunlicher, da Colin Powell sowohl unter Georg Bush sen. als auch unter Georg Bush jun. 'gedient' hat. Unter Georg Bush sen. war er noch im Rang eines Generals und mitverantwortlich für die Operation 'Desert Strom', in der Regierungszeit von Gerog Bush jun. stieg er dann zum Chef des Außenamtes auf und wurde Außenminister.
Viele Beobachter und insbesondere die konservativen Republikaner werden nun behaupten, dass der Wahlaufruf Powells ausschließlich auf seine Hautfarbe zurück zu fähren sei. Doch ich bin der Meinung, das hier mehr dahinter steckt. Powell ist ein hochdekorierter Militär und erfahrener Außenpolitiker, der zwar nicht unbedingt zu den republikanischen Hardlinern zu zählen ist, doch hat ihn das nicht daran gehindert, den Krieg im Irak zu befürworten und auch zu unterstützen und vorzubereiten. Wenn dieser Mann also nun an die Öffenlichkeit geht und zur Wahl von Obama aufruft, dann muss es um das Bild Amerikas schlimmer bestellt sein, als viele befürchten. Denn ob Republikaner hin, oder Irakkrieg-Untersützer her Vaterlands Liebe kennt keine Partei - dies hat wohl auch einer der führenden Republikaner eingesehen und zur einzig vernünftigen und richtigen Wahlalternative aufgerufen.
von Fred Maloy - veröffentlicht in: Politik
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Sunday, 19. october 2008 7 19 /10 /Okt. /2008 18:56
Wenn alles glatt läuft und Barack Obama die US-Wahlen gewinnen sollte, wird uns das größte Übel erspart bleiben - Sarah Palin. Wenn ich mir vorstelle, dass die Gouvaneurin von Alaska bald die zweite Frau im mächtigsten Staat der Erde sein könnte, wird mir Angst und Bange. Das sie ihre außenpolitische Erfahrung mit der geographischen Nähe zu Russland begründet war dabei ja noch der kleinste Faux-pas, auf die vielen weiteren sinnentleerten Kommentare und Antworten von Mrs Palin möchte ich an dieser Stelle gar nicht eingehen. Was Sarah Palin nun aber endgültig disqualifiziert hat, war ihr Auftritt in der Saturday Night Live Show. Während John McCain bei seinem Auftritt noch einen gewissen Sinn für Humor und Selbstironie gezeigt hat, und diesen auch bei einem Spendendinner erneut unter Beweis stellte, hat Sarah Palin bei ihrem Auftritt gezeigt, das ihr diese Begabung vollkommen abgeht. Und wenn man bedenkt, dass Politik zu einem sehr, sehr großen Teil nichts weiter ist als Show, dann hat Sarah Palin erneut einen triftigen Grund geliefert, die Republikaner in diesem Jahr nicht zu wählen.
von Fred Maloy - veröffentlicht in: Politik
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Saturday, 18. october 2008 6 18 /10 /Okt. /2008 19:57
Heute war es soweit, endlich wurde offiziell bestätigt, was ja komisarisch schon seit Wochen gilt. Die SPD geht mit Frank-Walter Steinmeier als Kanzlerkandidat und mit Franz Müntefering als neuem/altem Parteivorsitzenden in das Wahljahr 2009. Auf dem Parteitag in Berlin wurde die neue Führung in ihr Amt gewählt und zum ersten Mal seit langer Zeit hat die SPD das gezeigt, was eine starke sozialdemokratische Partei ausmacht: Einigkeit, soziale Kompetenz, Streit- und Angriffslust und endlich auch wieder Selbstbewusstsein!
Und dieses Selbstbewusstsein kann sie auch absolut berechtigt zeigen, denn was für die CDU und FDP nun zum Klotz am Bein in kommenden Wahljahr werden könnte, kann für die SPD auftriebgebend und beflügelnd wirken, die Rede ist von der Wirtschaftspolitik. Während CDU und FDP seit Jahren für eine immer liberalere Wirtschaftspolitik kämpfen, eine Politik, die, wie wir nun leidvoll erfahren müssen, offensichtlich an den Bedürfnissen der Menschen vorbei geht und bei weitem nicht mehr der Realität der Märkte entspricht. Es wirkt ja fast schon wie eine Verhöhnung der Menschen, die gerade unter den Folgen der Wirtschaftskrise leiden, wenn Friedrich Merz - immerhin ein ausgewiesener Wirtschaftsfachmann innerhalb der CDU - nun sein neues Buch vorstellt. Ein Buch mit dem Titel 'Mehr Kapitalismus wagen'. Natürlich spricht Herr Merz nicht für die ganze CDU, aber dennoch ist diese Idee vom ungezügelten Kapitalismus und von den Selbstregulierungskräften des Marktes innerhalb der CDU und insbesondere auch innerhalb der FDP noch stark vertreten. Und genau hier bietet sich nun die Chance für die SPD gegen Union und FDP zu Punkten. Denn in den momentan schwierigen Zeiten zeigt sich Bundesfinanzminister Peer Steinbrück als besonnener und weitsichtiger Krisenmanager, der mit klaren Programmen und Ansagen an die Banken das verlorenen Vertrauen in den Finanzsektor wieder herstellen kann. Und mit dem Führungsduo Steinmeier/Müntefering sind nun einer der Architekten der Agenda 2010 und ein vehementer Verfechter eben dieser Politik an der Spitze der Partei.
Mit dieser geballten Kompetenz hat die SPD im Kampf um das Kanzleramt ein dickes Pfund in der Hand, mit dem sich wuchern lässt. Solange die Partei geschlossenheit zeigt und nicht wieder beginnt sich in internen Flügelkämpfen zu zerfleischen, stehen die Chancen für einen Regierungswechsel in der Tat nicht so schlecht wie Vielfach behauptet. Denn neben der Wirtschaftspolitk glänzt die SPD in vielen weiteren Themen der Politik mit innovativen Ideen und überzeugenden Konzepten. So ist zum Beispiel die Einführung des Mindestlohns absolut überfällig, denn Menschen gibt es nicht im Sonderangebot, der Ausstieg aus der Atomenergie ist ohne Alternative, um einen Planeten zu erhalten, den wir guten gewissens an spätere Generationen 'weitergeben' können; um nur zwei Punkte zu nennen. Viele weitere könnten diesen noch hinzugefügt werden. So bleibt einzig zu hoffen, dass die gezeigt Einigkeit auf dem Berliner Parteitag kein Strohfeuer war, und die Sozialdemokraten zu alten Erfolgen zurückkehren können - für ein sozialeres und gerechteres Deutschland.
von Fred Maloy - veröffentlicht in: Politik
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Friday, 17. october 2008 5 17 /10 /Okt. /2008 18:43
Deutschland steht vor einer ungewissen Zukunft. Die Wirtschaft kämpft mit der Finanzkrise, in der Bundesregierung wird nach und nach das regieren eingestellt werden, da die Bundestagswahlen näher rücken und der Arbeitsmarkt wird ebenfalls im Zuge der Finanzkrise leiden. Mit all diesen Problem vor der Brust, stellt sich die Frage, ob es verantwortungsvoll ist, Kinder in die Welt zu setzen?
Ich für meinen Teil beantworte diese Frage mit einem klaren JA! Aber ich kann auch gegensätzliche Meinungen nachvollziehen. Grundsätzlich ist ja schoneinmal die Frage, wie die persönliche Lebensplanung aussieht - sollten hier schon gewisse Vorbehalte bestanden haben, dann werden diese natürlich durch die aktuellen Probleme gestärkt. Meiner Meinung nach gibt es jedoch keine falsche Zeit für Kinder. Sie sind das Wichtigste, das Wertvollste, das Menschen in einer Gesellschaft beitragen können. Denn sie sind die Zukunft, die Deutschland weiter bringen. Sie sind die Zukunft, die die Menschheit in eine besser und friedvollere Zukunft führen können.
Unsichere Zeiten sind eine Hypothek und Belastung für werdende Eltern, aber sie sind auch ebenso eine Chance. Wenn die Politik endlich die Augen öffnet und erkennt, dass unsere größte 'Resource' die Kinder sind, und diese 'Resource' auch dem entsprechend gepflegt werden muss, dann kann aus diesen unsicheren Zeiten, aus den Belastungen der Finanzkrise und der drohenden Rezession doch noch ein 'Happy End' erwachsen. Ein 'Happy End' in Form von besseren und sichereren Zeit für unsere Kinder!
von Fred Maloy - veröffentlicht in: Sparetime
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